Pankreas Unterstützung

Unsere Hunde sind nicht nur unsere treuen Begleiter, sondern auch fragile Wesen, die besondere Pflege und Aufmerksamkeit benötigen. Ein Organ, das oft übersehen wird, aber eine entscheidende Rolle im Gesundheitspuzzle spielt, ist die Bauchspeicheldrüse oder die Pankreas.

 

Pankreas: Ein Überblick

Die Bauchspeicheldrüse ist ein vielseitiges Organ mit zwei Hauptfunktionen: die endokrine Funktion, bei der Insulin für den Blutzuckerhaushalt produziert wird, und die exokrine Funktion, die für die Verdauungsenzyme verantwortlich ist. Diese Enzyme sind essentiell für die Aufspaltung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten in der Nahrung, damit der Körper diese Nährstoffe optimal verwerten kann.

 

Akute und Chronische Pankreatitis: Herausforderungen erkennen

Entzündungen des Pankreas, sei es in akuter oder chronischer Form, können die Gesundheit unserer Hunde ernsthaft beeinträchtigen. Akute Pankreatitis tritt häufig bei übermäßigem Fettverzehr oder Übergewicht auf. Chronische Pankreatitis, hingegen, erfordert eine langfristige Pflege und Aufmerksamkeit.

 

 

 

Symptome und Früherkennung

Die Symptome von Pankreaserkrankungen können variieren, aber einige häufige Anzeichen sind wiederkehrende Durchfälle, Gewichtsverlust, Blähungen und Appetitlosigkeit. Frühzeitige Erkennung ist entscheidend, um rechtzeitig eingreifen zu können. Ein Tierarztbesuch bei ersten Anzeichen ist daher unerlässlich.

 

Ernährung als Schlüssel zur Pankreaspflege

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Pflege des Pankreas. Bei akuter Pankreatitis ist eine vorübergehende Fastenperiode oft notwendig, gefolgt von einer schrittweisen Einführung von leicht verdaulichen Flüssigkeiten und Nahrung. Bei chronischer Pankreatitis empfiehlt sich eine Ernährung mit reduziertem Fettgehalt und hochwertigem Eiweiß. Zusätzlich können Ergänzungen wie Antioxidantien, Vitamin E, und Enzyme die Pankreaspflege unterstützen.

 

Aufteilung der Mahlzeiten für eine sanfte Verdauung

Um eine schonende Verdauung zu ermöglichen, ist es ratsam, die tägliche Futtermenge auf drei bis fünf Mahlzeiten zu verteilen. Diese Strategie entlastet den Magen-Darm-Trakt und fördert eine höhere Verträglichkeit. Die regelmäßige Fütterung zur gleichen Uhrzeit kann zudem positive Auswirkungen auf die Verdauung haben. Zwischen den Mahlzeiten sollte kein weiteres Futter angeboten werden.

 

Auswahl von hochverdaulichem Futter

Die Wahl eines hochwertigen Hundefutters mit leicht verdaulichen Zutaten ist von großer Bedeutung. Leicht verdauliche Zutaten wie Reis können die Verdaulichkeit verbessern und die Bauchspeicheldrüse entlasten. Der Rohfasergehalt des Futters sollte zwischen 2 und 4 % liegen, und der Fettgehalt sollte  bei Nassfutter zwischen 3 und 7 % liegen.

 

Gemüseauswahl mit Bedacht

Bei Pankreatitis ist die Auswahl des Gemüses von besonderer Bedeutung. Einige Sorten können schwer verdaulich sein und die Bauchspeicheldrüse zusätzlich belasten. Gemüsesorten mit hohem Ballaststoffgehalt sollten vermieden werden, und bestimmtes Gemüse sollte vor der Fütterung gekocht werden. Geeignetes Gemüse für Hunde mit Pankreatitis sind Süßkartoffeln, Kartoffeln, Kürbis, Zucchini und Reis. Diese Gemüsesorten enthalten wenig Fett und sind leicht verdaulich.

 

Superfood Papaya

ist eine wichtige Frucht, um die langsame und schwere Verdauung zu beschleunigen. Sie hilft auch dabei, Magensäfte aus der Bauchspeicheldrüse abzuscheiden. Papain ist ein aus Papaya extrahiertes Enzym, das sich positiv auf die Bauchspeicheldrüse auswirkt. Es hilft Proteine und Fette besser abzubauen.

 

Unser Healthline Bio Hunde Ergänzungsfutter Rind Basic ist eine gute Alternative zur Fütterung.

Empfohlene Futtersorten mit geringem Fettanteil